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hier finden sie unsere Glaubensgrundsätze, die wir ausschließlich der Bibel, dem Wort Gottes entnehmen.
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1. DIE BIBEL
ist das niedergeschriebene Wort Gottes und besteht aus den 66 Büchern des Alten und Neuen Testamentes. Die Heilige Schrift ist in allen Teilen von Gott inspiriert und damit in den Ur-Manuskripten völlig fehlerlos (2Tim 3,16; 2Petr 1,21). Die Bibel ist höchste und endgültige Autorität für Lehre und Leben (Joh 10,35).
Wir glauben, dass die Bibel auch in ihren geschichtlichen und naturwissenschaftlichen Aussagen völlig zuverlässig und wahr ist. Wir legen die Bibel nach ihrem historisch-grammatischen Sinn aus, im Sinne einer fortschreitenden Heilsgeschichte und in ihrem Zusammenhang. Pseudowissenschaftliche Auslegungsmethoden, die der Bibel fremd sind, lehnen wir ab.
(wir bekennen uns voll und ganz zur Chicagoerklärung zur Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift von 1977)
2. DER EINE WAHRE GOTT
existiert ewiglich ohne Ursprung und Ende als drei Personen - Vater, Sohn und Heiliger Geist (Mt 28,19; 2Kor 13,13). Er ist Schöpfer, Erhalter und Richter dieser Welt (1Mo 1,1; Offb 20,11-15).
3. DER HERR JESUS CHRISTUS
ist ewiger Gott (Joh 1,1-3; 1Joh 5,20) und wahrer Mensch (Röm 9,5; Phil 2,5-8). Wir glauben an die jungfräuliche Empfängnis (Mt 1,18-23), an sein sündloses Leben (Heb 4,15), an seinen stellvertretenden, voll genügsamen Opfertod (2Kor 5,21), an ihn als den einzigen Mittler und Erlöser der Menschen (1Tim 2,5+6), an seine leibliche Auferstehung (Lk 24,26-43), an seine leibliche Himmelfahrt (Apg 1,9) und an seine leibliche Wiederkunft (Apg 1.11).
4. DER HEILIGE GEIST
ist die dritte Person der Gottheit (Joh 16,7). Er überführt die Welt von Sünde (Joh 16,8-11). Er bewirkt wahre Umkehr und Glauben. Er schenkt die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Joh 3,5) und die Gliedschaft am Leib Jesu Christi (1Kor 12,13). Er bewohnt den Gläubigen ab dem Zeitpunkt der Wiedergeburt und versiegelt ihn (Röm 8,9; Eph 1,13-14).
Der Heilige Geist möchte jedes Kind Gottes erfüllen (Eph 5,18) und in das Bild Jesu Christi umgestalten (2Kor 3,17-18). Er bewirkt die Frucht des Geistes (Gal 5,22).
Der Heilige Geist schenkt den Gläubigen Gnadengaben, Charismen. Er ist souverän in der Mitteilung und den Wirkungen dieser Gnadengaben (Röm 12,3-8; 1Kor 12,8-10). Wir glauben jedoch, dass keine bestimmte Gabe als Beweis der Wiedergeburt angesehen werden darf (1Kor 12,28-30).
5. DER MENSCH
ist von Gott geliebt (Joh 3,16). Er ist eine direkte Schöpfung Gottes (1Mo 1,26-27). Die verschiedenen Evolutionstheorien lehnen wir ab. Nach seiner Erschaffung fiel der Mensch in Sünde (1Mo 3,1-24) und starb geistlich (1Mo 2,17). Darum ist er jetzt von Natur aus ein verlorener Sünder (Röm 3,23; Eph 2,1). Aus diesem Zustand kann sich der Mensch weder auf dem Weg der Religionen, noch durch Philosophien und eigenen Anstrengungen erretten (Eph 2,8-9). Er braucht die neue Geburt aus Gott (Joh 3,7).
6. DAS HEIL
ist eine vollkommene, ewige Erlösung durch die Gnade Gottes. Es wird nicht auf sakramentalem Weg, sondern als freies Geschenk durch den persönlichen Glauben an den Herrn Jesus Christus und sein vollendetes Werk auf Golgatha empfangen (Röm 3,24+28; Tit 3,5-7).
Die Bibel sagt aus, dass der Herr seine Kinder durch den Glauben zur Rettung bewahrt (Joh 10,27-29; 1Petr 1,3-5). Wir werden jedoch auch vor Selbstsicherheit gewarnt (1Kor 10,11-12; Heb 2,1).
7. DIE GEMEINDE JESU CHRISTI
besteht aus allen wiedergeborenen Gläubigen (1Kor 12,13) von Pfingsten (Apg 2) bis zur Entrückung (1Thess 4,13-17). Sie ist der Leib und die Braut Christi (Eph 1,22-23; 5,25-32).
8. DIE ÖRTLICHE GEMEINDE
ist eine Versammlung wiedergeborener Menschen, die dazu berufen sind, die Herrlichkeit Gottes an einem bestimmten Ort, in verbindlich gelebter Gemeinschaft und auf der Grundlage des Wortes Gottes vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt darzustellen.
Die Versammlungen der örtlichen Gemeinde dienen zum Lobpreis und zur Anbetung Gottes, zum Gebet, zur Gemeinschaft, zur Verkündigung und zum Lehren des Wortes Gottes sowie zur gegenseitigen Stärkung und Hilfeleistung (Apg 2,42+46; 1Thess 1,8).
Jede örtlich versammelte Gemeinde untersteht direkt dem Haupt der Gemeinde (Kol 1,18), kann aber mit anderen bibeltreuen Gemeinden Gemeinschaft pflegen und zusammen arbeiten (2Kor 8,1-5; Kol 4,16).
Wir distanzieren uns von charismatischen Gruppierungen und allen Bestrebungen, die dem Wort Gottes im Blick auf die Gemeinde entgegenstehen.
9. DAS CHRISTLICHE LEBEN
ist ein Leben in der Nachfolge Jesu. Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich (Joh 15,1-8). Die geistliche Verbindung des Gläubigen mit Christus wird an der Frucht des Geistes (Gal 5,22) und insbesondere an der Liebe zu Gott, zum Bruder und darüber hinaus zu allen Menschen sichtbar (1Kor 13; 2Petr 1,7; Tit 3,2).
Der Staatsgewalt sind wir untertan (Röm 13,1-7), sofern dadurch die Gebote Gottes nicht verletzt werden (Apg 5,29). Vom „System“ dieser Welt mit allen seinen Verästelungen bis hin zum Staatskirchentum und zur Genfer Ökumene wollen wir uns so weit wie möglich fernhalten (2Kor 6,14 - 7,1; Offb 18,4-5). Auch mit unbelehrbaren Irrgläubigen pflegen wir keine Gemeinschaft (2Tim 3,1-5; Röm 16,17). Dennoch ist es unser Anliegen, allen Menschen in Liebe zu begegnen (Mt 5,44-45).
10. DIE TAUFE
und das Gedächtnismahl sind Verordnungen des Herrn Jesus mit symbolischem Charakter.
Wir glauben, dass zur Zeit des Neuen Testaments nur Menschen getauft wurden, die vom falschen Weg umgekehrt waren (Apg 2,38; 9,18-19), denen der Herr das Herz geöffnet hatte (Apg 16,14-15) und die wirklich gläubig geworden waren (Apg 8,12+37; Apg 18,8). Solche Menschen wurden durch Untertauchen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft (Mt 28,19).
Die biblische Taufe ist die äußerliche Darstellung der innerlichen Realität im Herzen des Erretteten. Durch seinen Gehorsamsschritt bekennt dieser sich zum Glauben an seinen gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Erlöser (Röm 6,3-11).
11. DAS GEDÄCHTNISMAHL
wirkt keine Vergebung der Sünden, sondern stärkt die Kinder Gottes durch das Gedenken an die wunderbare Liebe Gottes, den aufopfernden Gehorsam Jesu Christi und sein Erlösungswerk (1Kor 11,23-26). Im Gedächtnismahl verkündigen wir den Tod des Herr, bis dieser wiederkommt (1Kor 11,26). Es ist Gottes Wille, dass am Gedächtnismahl nur Wiedergeborene teilnehmen. Eine Selbstprüfung sollte in jedem Fall vorausgehen (1Kor 11,27-32).
12. DER SATAN
existiert als Person und ist der große Gegenspieler Gottes und aller Gläubigen (Joh 8,44; Offb 12,1-12). Er befehligt ein Heer von Dämonen (Eph 6,11-12). Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind diese Mächte der Finsternis bereits besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen (Kol 2,15; Offb 20,10).
13. DIE WIEDERKUNFT JESU CHRISTI
ist eine jederzeit mögliche Tatsache (Mt 24,42-44; 1Thess 5,1-2). Zuerst wird Christus kommen, um die Gemeinde zu entrücken (1Thess 4,16-17), dann wird er die Völker richten (Mt 25,31-46) und auf der Erde sein 1000jähriges Friedensreich aufrichten (Offb 20.1-6).
14. DAS ZUKÜNFTIGE LEBEN
bedeutet die bewusste Existenz der Toten (Lk 16,19-31), die Auferstehung des Leibes (Joh 5,28-29), das Gericht und die Belohnung der Gläubigen (2Kor 5,10), das Gericht und die ewige Verdammnis der Ungläubigen (Offb 20,11-15), das ewige Leben der Geretteten (Joh 3,16) und die ewige Strafe der Verlorenen (Mt 25,46; 2Thess 1,8+9).
Gott helfe uns, dass wir IHM durch unseren Glauben und Wandel Ehre bereiten! (1Thess 2,11-12)